Spezielle Schmerztherapie

Spezielle Schmerztherapie

Der Schmerzkurs - 80h Kompaktseminar Spezielle Schmerztherapie - anerkannte Weiterbildung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer und den Anforderungen der DGSS.

Wichtige Infos

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Leitung Prof. Dr. med. Holger Holthusen, Marl
Ort Sylt
Dauer 8 Tage, 80h
CME 80 Punkte

Kontakt

Veranstaltungsort

Congress Centrum Sylt
Friedrichstraße 44
Westerland, Sylt, Schleswig-Holstein
25980 Deutschland

Postanschrift

MD HORIZONTE GmbH
c/o CAYA by AMN Data Solutions GmbH
Glogauerstr. 5
10999 Berlin

T    04651 2995909
F    04651 2995908
M   info@md-horizonte.de

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9:00 Uhr - 17:00 Uhr
Sa. & So. geschlossen

Termine

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DATUM ORT THEMA PREIS
16.06. - 23.06.18 Sylt Spezielle Schmerztherapie, 80h Kompaktseminar 1.250€
20.10. - 27.10.18 Sylt Spezielle Schmerztherapie, 80h Kompaktseminar 1.250€
15.06. - 22.06.19 Sylt Spezielle Schmerztherapie, 80h Kompaktseminar 1.250€
19.10. - 26.10.19 Sylt Spezielle Schmerztherapie, 80h Kompaktseminar 1.250€

Das Seminar

Der Schmerzkurs, das 80h Kompaktseminar Spezielle Schmerztherapie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung, Vorraussetzung zur Abrechnung von Akupunkturleistungen.

Diese ärztliche Fortbildung wendet sich sowohl an Kollegen, die die Zusatzbezeichnung erwerben wollen, als auch an all diejenigen, die einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie erhalten möchten.

Außerdem ist dieser Schmerzkurs nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses eine der Voraussetzungen zur Abrechnung von Akupunkturbehandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen.

Das Seminar wird regelhaft als Weiterbildung zum Erwerb der Zusatzbezeichung anerkannt.

Für die erfolgreiche Teilnahme können 80 Fortbildungspunkte (CME) vergeben werden.

Schmerzforscher verstehen heute sehr viel besser, wie körperliche, seelische und soziale Faktoren bei der Schmerzchronifizierung zusammenwirken. Im Seminar wird erläutert welche Einflüsse das System der Schmerzverarbeitung aus der Balance bringen können.

Die Behandlung orientiert sich inzwischen an der Art und Ursache eines Schmerzes sowie an den Mechanismen seiner Entstehung, weniger an dessen Intensität.

Die Kurs-Weiterbildung Spezielle Schmerztherapie umfasst die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen eigenständigen Krankheitswert erlangt hat.
In dem Schmerzkurs werden theoretische Kenntnisse der Schmerztherapie interdisziplinär vermittelt.

Sie arbeiten nachmittags bei den Themenvertiefungen in Kleingruppen anhand von Fallbeispielen, so dass das erworbene Wissen sicher in die praktische Anwendung übertragen werden kann.

Das Seminar Spezielle Schmerztherapie steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Professor Holger Holthusen. Es ist uns gelungen, für die im Curriculum vorgesehenen Themen hochqualifizierte Referenten zu gewinnen, die schon seit Jahren im Bereich der Schmerztherapie tätig sind. Dies bringt gerade im interaktiven Teil der Veranstaltung große Vorteile für alle Beteiligten mit sich. Der Schmerzkurs ist so aufgebaut, dass die Inhalte zuerst theoretisch vermittelt werden und anschließend der Transfer in die praktische Anwendung erfolgt. Somit werden die Themen auf die konkreten Anforderungen der teilnehmenden Kollegen zugeschnitten präsentiert.

 

  • Dr. med. et phil. Hans Bandmann, Düsseldorf
  • Dr. jur. Mathias Creon, Hamburg
  • Dr. med. Maite Hartwig, Hamburg
  • Priv.-Doz. Dr. med. Jan Rodrigo Hoffmann, Hamburg
  • Prof. Dr. med. Holger Holthusen, Marl
  • Dr. med. Volker Kaube, München
  • Sabine Köbke, Physiotherapeutin, Wilhelmshafen
  • Frank Loeper, Marl
  • Dr. med. Tobias Lorenz M.Sc., Luzern
  • Prof. Dr. med. Christof Müller-Busch, Berlin
  • Ludger Rode, Hamburg
  • Dipl.-Psych. Daniel Su-Schroll, München
  • Priv.-Doz. Dr. med. Norbert Zoremba, Gütersloh

Die Inhalte im Seminar Spezielle Schmerztherapie entsprechen dem Curriculum der Bundesärztekammer, der thematische Aufbau basiert auf den Empfehlungen der DGSS.

  • Historische Entwicklung des Schmerzmodells
  • Einführung in das bio-psycho-soziale Modell chronischer Schmerzen
  • Anatomie, Physiologie, neuronale Plastizität im peripheren und zentralen Nervensystem
  • psychosoziale, psychodynamische und verhaltensmedizinische Aspekte
  • affektive, kognitive und behaviorale Dimensionen
  • soziokulturelle Unterschiede, Schmerz und soziales Umfeld
  • somatische und psychologische Schmerzanamnese
  • klinische Untersuchungstechniken, apparative Diagnostik, bildgebende und laborchemische Verfahren
  • Schmerzmessung, Dokumentation, Klassifikationssysteme
  • Konzepte der Chronifizierung
  • Prinzipien interdisziplinärer Therapiekonzepte und Organisationsformen
  • Erstellung eines inhaltlich und zeitlich gestaffelten, multimodalen Therapiekonzeptes anhand von Patientenbeispielen
  • Besonderheiten der Arzt-Patient-Beziehung, Probleme der Motivation und Compliance
  • psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz (z.B. somatoforme Schmerzstörungen)
  • Placeboeffekte in der Schmerztherapie
  • Ärztliche Ethik
  • iatrogene Aspekte der Chronifizierung
  • Prävention chronischer Schmerzen (z.B. Stellenwert der postoperativen Schmerztherapie)
  • allgemeine Pharmakologie und Prinzipien medikamentöser Therapie
  • Unterschiede der Pharmakotherapie bei tumorbedingten und nicht-tumorbedingten Schmerzen
  • Abhängigkeit, Sucht, Entzugsproblematik
  • physikalisch-medizinische einschließlich manuelle Therapie
  • verhaltenstherapeutische und psychodynamische Methoden in der Schmerztherapie
  • interventionelle Schmerztherapie
  • neuroaugmentative und -ablative Verfahren
  • Stimulations- und Gegenirritationsverfahren
  • Naturheilverfahren
  • Systematik der Kopfschmerzen, IHS-Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, klinische Untersuchung, apparative und bildgebende Zusatzdiagnostik
  • verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte chronischer Kopfschmerzen
  • Schmerzsyndrome des Kopf- und Gesichtsbereichs
  • Spannungskopfschmerzen, zervikogener Kopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz, medikamenteninduzierter Dauerkopfschmerz, Trigeminusneuralgie, atypischer Gesichtsschmerz, Kopf- und Gesichtsschmerzen als Begleitsymptom bei bekannten Erkrankungen
  • Systematik der Rücken- und Thoraxschmerzen, Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, Untersuchung und funktionelle, apparative bzw. bildgebende Zusatzdiagnostik
  • verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte chronischer Rücken- und Thoraxschmerzen
  • Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäule und des Thorax
  • degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, angeborene und erworbene Fehlhaltungen, diskogene Wirbelsäulenerkrankungen, Stenosen, Spondylolisthesis, Rückenschmerzen nach Trauma und Operation, Rückenschmerz bei endokrin metabolischen Erkrankungen
  • Systematik der muskuloskeletalen Schmerzsyndrome, Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, Untersuchung und apparativen bzw. bildgebenden Zusatzdiagnostik
  • verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte muskuloskeletaler Schmerzsyndrome
  • Schmerzsyndrome des muskuloskeletalen Systems
  • funktionelle und myofasziale Schmerzsyndrome, entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen einschließlich Kollagenosen, infektiöse Gelenkerkrankungen, Fibromyalgie, Osteoarthrose, komplexe regionale Funktionsstörungen
  • Systematik der neurogenen und sympathisch vermittelten Schmerzsyndrome, Klassifikation
  • verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte neurogener und sympathisch vermittelter Schmerzen
  • Neurogene und sympathisch vermittelten Schmerzsyndrome
  • Neuralgie, periphere Neuropathie, Engpasssyndrome, komplexes regionales Schmerzsyndrome, zentrale Schmerzsyndrome, Postamputationsschmerz, Schmerzen bei spinalen und zentralen Erkrankungen
  • Systematik der Schmerzen bei viszeralen Erkrankungen, Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, Untersuchung und apparativen, laborchemischen und bildgebenden Zusatzdiagnostik
  • Differentialdiagnosen bei Schmerzen im Bereich der Thorax-, Abdominal- und Beckenorgane einschließlich des Urogenitalsystems
  • verhaltenstherapeutische und psychodynamische Aspekte bei o.g. Schmerzsyndromen, Bedeutung der somatoformen autonomen Störungen
  • Schmerz im Alter (Epidemiologie, Nozizeption und Schmerzerleben im Alter, Ko-Morbidität und Multimedikation im Alter, altersspezifische Diagnostik und Therapie, spezielle Pharmakologie)
  • Schmerz bei kognitiver Beeinträchtigung (z.B. demente Patienten)
  • Schmerz bei Kindern (Epidemiologie, altersspezifische Diagnostik, kommunikative Aspekte, altersspezifische Diagnostik, Therapie, spezielle Pharmakologie)
  • Schmerztherapie in der Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schmerzen bei psychiatrisch kranken Patienten
  • posttraumatische Belastungsstörungen
  • Gutachten und forensische Aspekte
  • Epidemiologie und Differentialdiagnostik von Schmerzen bei Tumorerkrankungen
  • Bedeutung des WHO-Stufenschemas in der Behandlung von Tumorschmerzen, Stellenwert parenteraler, spinaler und interventioneller Therapie
  • Kenntnisse palliativer Verfahren zur Linderung häufiger Symptome im Rahmen einer Tumorerkrankung
  • Erstellen palliativmedizinischer Behandlungskonzepte einschließlich der Optionen spezifisch antiproliferativer Therapien und symptombezogener Eingriffe
  • Systematik der Rücken- und Thoraxschmerzen, Klassifikation, Besonderheiten der Anamnese, Untersuchung und funktionelle, apparative bzw. bildgebende Zusatzdiagnostik
  • verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte chronischer Rücken- und Thoraxschmerzen
  • Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäule und des Thorax
  • degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, angeborene und erworbene Fehlhaltungen, diskogene Wirbelsäulenerkrankungen, Stenosen, Spondylolisthesis, Rückenschmerzen nach Trauma und Operation, Rückenschmerz bei endokrin metabolischen Erkrankungen
  • Das (Muster-)kursbuch der Bundesärztekammer zur Speziellen Schmerztherapie ist überarbeitet worden. Sie können es seit Mitte Mai aktuell herunterladen. Hier finden Sie ebenfalls das (Muster-)Logbuch zur Schmerztherapie nach den Empfehlungen der BÄK. Die curriculären Empfehlungen zur Speziellen Schmerztherapie finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS). Wer sich einen Gesamtüberblick über den aktuellen Stand der Schmerztherapie verschaffen möchte, sollte die Seite der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie besuchen. Für den in diesem Seminar angesprochenen Bereich des Kopfschmerzes finden Sie weitere Hinweise über die Seite der Stiftung Kopfschmerz.
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